Satzung Einheit 04 Jena (Fassung vom 13.06.2014)

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen "Einheit 04 Jena e.V." . Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer 1128 eingetragen.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Jena.
(3) Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember desselben Jahres.

§2 Zweck des Vereins


(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Im Verein wird die Sportart Fußball betrieben. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(4) Zur Erreichung des Vereinszwecks darf der Verein Vermögen ansammeln, Rücklagen bilden, Grundstücke erwerben sowie Gebäude und Anlagen errichten.
(5) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(6) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Kinderkrebshilfe Jena e. V, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne des §2 dieser Satzung verwenden darf.
(7) bis 2008/2009 stehen die im Jahre 2004 durch das Thüringer Finanzministerium ausgerichteten Zuwendungen in Höhe von 3000 € bei einer Vereinsauflösung unter Rückzahlungsvorbehalt.

§3 Aufgaben des Vereins

(1) Der Verein hat die Aufgabe, die Förderung des Sports möglichst umfassend zu verwirklichen durch
a) Festlegung geregelter Übungstage und -zeiten für die im Verein betriebene Sportart unter Leitung und Aufsicht fachlich geeigneter Kräfte,
b) Teilnahme am Wettkampfbetrieb und freundschaftlichen Leistungsvergleichen,
c) Bereitstellung der Sportanlagen, Einrichtungen und -geräte,
d) Teilnahme an Sportveranstaltungen im In- und Ausland
e) Pflege der Kameradschaft und des gesellschaftlichen Lebens soweit dies mit den sportlichen Grundsätzen zu vereinbaren ist.
(2) Der Verein wird ehrenamtlich geführt. Der Vorstand ist berechtigt, zur Durchführung der Vereinsaufgaben haupt- und nebenberufliche Kräfte entgeltlich zu beschäftigen.
(3) Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§4 Vereinsfarben, Vereinsfahne und Vereinsemblem

(1) Die Vereinsfarben sind blau und gelb.
(2) Die Vereinsfahne trägt das Vereinsemblem.
(3) Das Vereinsemblem ist länglich oval nach unten gezogen. Es ist mit blau-gelben, von oben nach unten durchgezogenen Streifen ausgefüllt. Im oberen Bereich befindet sich ein Fußball. Dann folgt der weiße Schriftzug „Einheit 04 Jena“ auf schwarzem Hintergrund. Im unteren Bereich befindet sich das Thüringer Wappen.

§5 Gliederung des Vereins

(1) Der Verein teilt sich in die Sportbereiche Männer und Schiedsrichterwesen.
(2) Die einzelnen Bereiche sind im Rahmen dieser Satzung hinsichtlich des organisatorischen Aufbaus sowie wirtschaftlich und hinsichtlich des sportbetriebes unselbständig, d. h. sie sind Teil des Vereins und werden damit ausschließlich durch den Vorstand vertreten.

§6 Mitgliedsarten

(1) Die Mitgliedschaft im Verein kann als aktives Mitglied, passives Mitglied, förderndes Mitglied oder Ehrenmitglied bestehen.
(2) Aktive Mitglieder sind solche, die sich dem Verein angeschlossen haben und aktiv Sport treiben oder organisieren.
(3) Passive Mitglieder sind solche, die ohne aktiv Sport zu treiben oder organisatorische Dinge auszuführen dem Verein angehören.
(4) Fördernde Mitglieder sind solche, die freiwillig den Verein materiell unterstützen und mindestens den doppelten Beitrag eines passiven Mitglieds entrichten und nach eigenem Ermessen am Vereinsleben teilnehmen.
(5) Juristische Personen können nur fördernde Mitglieder sein.

§7 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die diese Satzung anerkennt.
(2) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Antrag an den Verein. Mit der Einreichung des unterzeichneten Aufnahmeantrages unterwirft sich der Bewerber der Satzung des Vereins. Bei Minderjährigen muss die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegen.
(3) Über die Aufnahme entscheidet das Vorstand nach billigem Ermessen. Es ist verpflichtet, die Ablehnung eines Antrages zu begründen. Erhält der Bewerber innerhalb von zwei Monaten ab Eingang des Aufnahmeantrages keinen ablehnenden Bescheid, gilt der Antrag als angenommen.
(4) Die Mitgliedschaft beginnt zum ersten des Kalendermonats, der im Antrag bezeichnet ist, im übrigen zum Ersten des Monats, in dem der Antrag eingeht, wenn eine Bestimmung im Antrag fehlt.

§8 Ruhen der Mitgliedschaft

Mitgliedschaftsrechte von Mitgliedern, die mit der Beitragszahlung trotz Mahnung mehr als einen Monat im Rückstand sind, ruhen bis die Beitragspflicht voll erfüllt ist.

§9 Beendigung der Mitgliedschaft/ Maßregelungen

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, bei juristischen Personen mit deren Insolvenz oder Auflösung, durch Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.
(2) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch Kündigung der Mitgliedschaft. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen und ist nur zum 30.06. eines Jahres und unter Einhaltung einer Frist von mindestens einem Monat zulässig.
(3) Die Mitgliedschaft endet, wenn ein Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist. Die Mitgliedschaft endet zwei Monate nach Absendung der zweiten Mahnung, die den Hinweis auf die Folge zu enthalten hat. Die Beendigung der     Mitgliedschaft soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
(4) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands vom Verein ausgeschlossen werden und oder mit einem Verweis und/oder einer angemessenen Geldstrafe belegt werden wegen
a) Nichteinhaltung satzungsgemäßer Pflichten oder Missachtung der Anordnungen der Organe des Vereins,
b) Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung,
c) schwerer Verstöße gegen die Interessen des Vereins oder grob unsportlichem Verhalten,
d) unehrenhafter Handlungen.
Vor der Beschlussfassung hat das betroffene Mitglied Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Beschluss des Vorstands ist schriftlich zu begründen und dem betroffenen Mitglied zuzuleiten. Gegen diesen Beschluss kann das Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang Berufung beim Vorstand einlegen. Der Vorstand entscheidet unter Zugrundelegung seiner Geschäftsordnung oder, wenn es das betroffene Mitglied beantragt, aufgrund einer mündlichen Verhandlung mit dem betroffenen Mitglied. Der Beschluss des Vorstands ist unanfechtbar.
(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.
(6) Mit Beendigung der Mitgliedschaft sind alle dem Verein gehörenden Gegenstände und Geldbeträge herauszugeben. Soweit Geld des Vereins verwaltet wurde, ist auf Verlangen eine Schlussabrechnung zu erstellen.

§10 Beiträge und Aufnahmegebühren, Pflichtarbeitsstunden

(1) Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Beiträge erhoben.
(2) Mitglieder haben für den Verein, insbesondere zur Pflege der Sportanlage jährlich Arbeitsstunden oder eine adäquate Zahlung zu leisten. Fördernde Mitglieder und juristische Personen sind hiervon ausgenommen.
(3) Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen, Pflichtarbeitsstunden und Entschädigungssätzen für nicht geleistete Pflichtarbeitsstunden werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
(4) In der Pflichtstundenordnung ist zwischen Männern und Frauen sowie jeweils innerhalb der Mitgliederarten (aktive bzw. passive) zu unterscheiden.
(5) Für juristische Personen kann der Vorstand abweichende Aufnahmegebühren und Mitgliedsbeiträge festsetzen oder vereinbaren.

§11 Rechte der Mitglieder

(1) Alle Mitglieder sind nach Vollendung des 18. Lebensjahres in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt. Wählbar sind alle Mitglieder, die das 21. Lebensjahr vollendet haben. Jüngere Vereinsmitglieder dürfen an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
(2) Jedes Mitglied hat das Recht, gemäß §2 und §3 der Satzung am Vereinsleben teilzunehmen und allgemeine Veranstaltungen - gegebenenfalls gegen Entrichtung eines vom Vorstand festgesetzten Entgelts - zu besuchen.

§12 Pflichten der Mitglieder

(1) Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung und der Ordnungen und Organisationsregeln (auch der Fachverbände) einzuhalten sowie Beschlüssen und Anordnungen der Organe des Vereins und der durch diese eingesetzten Ausschüsse oder Personen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Folge zu leisten.
(2) Mitglieder haben das Ansehen und die sportlichen Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, was das Ansehen des Vereins schädigen könnte.
(3) Die Mitglieder haben die Anlagen und Einrichtungen des Vereins und solche Dritter, auf denen sie als Sporttreibende aktiv sind, pfleglich zu behandeln und Schäden zu verhüten.
(4) Die Mitglieder haben die festgesetzten Beiträge zu entrichten.
(5) Die Mitglieder vom 18. bis zum 65. Lebensjahr sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Pflichtarbeitsstunden oder bei Nichterbringung eine entsprechende Ausgleichszahlung zu leisten.
(6) Die aktiven Mitglieder dürfen den von ihnen im Verein betriebenen Sport in einem anderen Verein nicht wettkampfmäßig betreiben.

§13 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind a) die Mitgliederversammlung b) der Vorstand c) Mannschaftsrat.
(2) Die Mitarbeit in den unter 1a) bis c) genannten Organen erfolgt ehrenamtlich. Zur Unterstützung kann der Verein haupt- und nebenamtliche Kräfte einsetzen.
(3) Kein Mitglied kann gleichzeitig mehreren Organen, ausgenommen der Mitgliederversammlung, angehören.
(4) Bei der Aufnahme eines neuen Amtes in einem Organ endet automatisch ein bisher innegehabtes Amt in einem anderen Organ.
(5) Die Amtsdauer für ein Ehrenamt im Verein beläuft sich auf ein Jahr. Die Amtsdauer verlängert sich, bis ein Nachfolger gewählt ist. Eine Wiederwahl ist zulässig.
(6) Bei Niederlegung eines Vorstandsamts sind die übrigen Mitglieder des Vorstands berechtigt, ein Ersatzmitglied zu berufen, das bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleibt. In der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ist für die restliche Amtsdauer der übrigen Vorstandsmitglieder ein Nachfolger zu wählen.

§14 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie besteht aus allen wahlberechtigten Vereinsmitgliedern.
(2) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich innerhalb von sechs Monaten nach Ende eines Geschäftsjahres statt. Sie hat mindestens folgende Tagesordnungspunkte zu enthalten:
a) Entgegennahme der Berichte,
b) Kassenbericht und Bericht des Schatzmeisters,
c) Entlastung des Vorstands,
d) Wahlen, soweit erforderlich,
e) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es die Belange des Vereins erfordern oder wenn dies mindestens 25% der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich fordern.
(4) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch persönliche schriftliche Einladungen ein. Dazu ist der Postweg zu wählen oder die Einladungen werden persönlich an die Mitglieder ausgegeben. Mitgliederversammlungen sind mit einer   Frist von mindestens 2 Wochen, jeweils unter Angabe der Tagesordnung, einzuberufen.
(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
(6) Die Mitgliederversammlung wird von einem Mitglied des Vorstands geleitet. Die Leitung der Mitgliederversammlung kann auf Wunsch des Vorstands einem anderen Versammlungsleiter übertragen werden.
(7) Die Mitgliederversammlung kann Tagesordnungspunkte absetzen und andere Tagesordnungspunkte aufnehmen. Über die Aufnahme ist mit einer Mehrheit gemäß Absatz 11) zu entscheiden. Eine Abstimmung in der Sache ist nur über Tagesordnungspunkte zulässig, die innerhalb der Frist des Absatz 11) eingereicht werden.
(8) Die Abstimmung in der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen. Beschließt die Mitgliederversammlung auf Antrag eines Mitglieds mit einfacher Mehrheit eine andere Abstimmungsart, ist entsprechend zu verfahren. Dies gilt auch für Wahlen.
(9) Für Beschlüsse und Wahlen ist grundsätzlich die einfache Mehrheit erforderlich. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden bei der Ermittlung der einfachen Mehrheit nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder.
(10) Der Mitgliederversammlung obliegt:
a) Entgegennahme der Jahresberichte vom Vorstand,
b) Entlastung des Vorstands,
c) Wahlen,
d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und der außerordentlichen Beiträge sowie der Pflichtarbeitsstunden,
e) vorzeitige Abberufung des Vorstands bei Vorliegen eines wichtigen Grundes.
(11) Soweit die Entscheidung nicht anderen Organen des Vereins übertragen ist, entscheidet die Mitgliederversammlung über Anträge, die ihr zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Solche Anträge müssen eine Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
(12) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Inhaltsprotokoll zu erstellen, das vom Versammlungsleiter und einem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§15 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorstandsvorsitzenden, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister.
(2) Die Vertretung des Vereins setzt das Zusammenwirken von mindestens zwei der vorbezeichneten Vorstandsmitglieder voraus. Dabei handelt es sich jeweils um den Vorstandsvorsitzenden oder seinen Stellvertreter und ein weiteres Vorstandsmitglied. Eine Vertretungskombination Vorstandsvorsitzender / stellvertretender Vorsitzender ist ebenfalls möglich..
(3) Die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands regelt der Vorstand in einem Geschäftsverteilungsplan, welcher als Anlage dieser Satzung beigefügt ist.
(4) Der Vorstand vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und leitet den Verein eigenverantwortlich. Hierbei ist die Sorgfaltspflicht einer ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführung zu beachten. Bei Verletzung sind die Mitglieder des Vorstands dem Verein gegenüber zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens als Gesamtschuldner verpflichtet.
(5) Der Vorstand kann die laufenden Geschäfte einem Geschäftsführer und/oder Manager übertragen. Diese unterliegen bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben der Kontrolle und den Weisungen des Vorstands.
(6) Der Vorstandsvorsitzende wird bei Wahlen zuerst gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandsvorsitzenden von der Mitgliederversammlung gewählt. Scheidet der Vorstandsvorsitzende vorzeitig aus, so ist binnen acht Wochen von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein Nachfolger zu wählen, dessen Amtsdauer der restlichen der amtierenden Vorstandsmitglieder entspricht.
(7) Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden nach Bedarf einberufen werden. Eine Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, wobei eines davon dem Vorstand im Sinne des §26 BGB angehören muss. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei ein Beschluss nur zustande kommt, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands zugestimmt haben, die dem Vorstand im Sinne des §26 BGB angehören. Kommt auf diese Weise keine Mehrheit zustande, so entscheidet der Vorstand i.S. des §26 BGB mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden. Im Falle seiner Verhinderung entscheidet die Stimme des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden.
(8) Die Mitglieder des Mannschaftsrates sind zur Teilnahme an den Sitzungen des Vorstands berechtigt. Sie haben Beraterstatus. Eine fehlende Einladung zur Vorstandssitzung oder die fehlende Teilnahme von Mannschaftsratmitglieder hieran haben keinerlei Auswirkung auf die Wirksamkeit von Beschlüssen.
(9) Der Vorstand erstellt den jährlichen Finanzplan, den Jahresabschluss, die Tätigkeitsnachweise/Berichte und den Bericht über die wirtschaftliche Lage des Vereins.
(10) Der Vorstand entscheidet in Zusammenarbeit mit dem Mannschaftsrat über die Berufung bzw. Abberufung von  Trainern und Übungsleitern.

§15a Vorstandsbeschluss

Den Organen des Vereins werden Auslagen und Aufwendungen erstattet. Die Zahlung einer pauschalen Aufwandsentschädigung und die pauschale Auslagenerstattung sind zulässig in den Grenzen der Abgabenordnung.

 
§16 Schatzmeister

(1) Die Mitgliederversammlung wählt für die Amtszeit von einem Jahr einen Schatzmeister, der die Kasse des Vereins prüft und/oder erteilt einem vereidigten Buchprüfer das Mandat diese Kassenprüfung für den Verein vorzunehmen.
(2) Der von der Mitgliederversammlung bestellte Kassenprüfer/Buchprüfer hat mit angemessener Anmeldezeit jederzeit das Recht, alle Unterlagen des Vereins einzusehen. Ihm ist die für die Durchführung ihrer Prüfung erforderlichen Auskünfte zu erteilen und Vereinsunterlagen vorzulegen.
(3) Der Kassenprüfer/Buchprüfer erstattet der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters. Hilfsweise kann bei Verhinderung der Bericht des Prüfers auch von einer Person der Mitgliederversammlung, die keinem weiteren Organ angehört, verlesen werden.

§17 Haftung

(1) Der Verein haftet für Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei der Benutzung der Anlagen, Einrichtung und Geräte oder bei Veranstaltungen erleiden, nur, soweit ein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Handeln von Vereinsorganen vorliegt.
(2) Versicherungsschutz für die Haftpflichtrisiken ist vom Vorstand einzudecken.

§18 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit dem Tag der Beschlussfassung am 13.06.2014 in Kraft.